Laos

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Sabai Dii - in Laos

Auf der Suche nach dem alten Asien verwöhnt das Land am Mekong mit erfreulich viel Entspannung und Natur


Weil die Elefanten aus dem Dschungel immer wieder ihre Felder verwüsteten, versuchten die Bewohner von Ba Na, die Eindringliche gewaltsam zu vertreiben. Heute jedoch lebt das Dorf nicht nur mit, sondern von den gesetzlich geschützten Rüsseltieren. Einige Einheimische wurden mit Hilfe aus Deutschland als Reiseführer geschult, andere zur Herstellung von Souvenirs oder der Unterbringung von Touristen bewogen. Wichtigste Attraktion ist hier nun ein sieben Meter hoher Aussichtsturm am Flussufer: Darauf können Naturtouristen sogar übernachten, um die Dickhäuter hautnah beim Fressen oder Baden zu beobachten. Schließlich steht der historische Landesname Lane Xang ja auch für das „Land der eine Million Elefanten“.

Überhaupt hat sich Laos dem Ökotourismus verschrieben. Schließlich bestehen drei Viertel des Landes, das fast so groß wie Großbritannien ist, aus Bergen und Hochebenen, Dschungel und Höhlen, Flüssen und Wasserfällen. Die spektakulären Naturschätze vereinen sich mit dem nostalgischen Erbe der französischen Kolonialzeit und einem reichhaltigen Kulturgut zu einer perfekten Mischung, die immer mehr Romantiker, Abenteuer- und Aktivurlauber anzieht. Der Mekong, der das Land auf einer Länge von 1.850 Kilometern durchströmt, und seine zahlreichen Nebenflüsse locken zu naturnahen Schiffsreisen, spannenden Paddeltouren oder sogar „Tubing“, bei dem man sich auf Schwimmreifen einfach von der Strömung treiben lassen kann.

Dafür hat sich vor allem das von bizarren Karstbergen und Reisfeldern umrahmte Vang Vieng etabliert. In der ehemaligen Königsresidenz Luang Prabang hingegen lässt sich auf jeder handbreit Boden der Hauch von Geschichte atmen: Mit ihren historischen Tempelanlagen und Häuserzeilen gilt sie als besterhaltene Stadt Südostasiens. Weiteres Weltkulturerbe findet sich mit der legendären Ebene der Tonkrüge in der Provinz Xieng Khoung oder dem spektakulären Heiligtum Wat Phou im Süden des Landes. Dass die Uhren in Laos noch anders gehen, ist sogar in der Metropole Vientiane zu spüren. Als kleinste Hauptstadt der Region bietet auch sie ein angenehmes Gefühl der Gelassenheit.

Tipps zur Reiseplanung
Beliebt für die Einreise nach Laos ist der Wasserweg aus Thailand. Von Chiang Saen und Chiang Khong in der nordthailändischen Provinz Chiang Rai kann man mit zwei- bis dreitägigen, beschaulichen Schiffstouren über den Mekong bis zur ehemaligen Königsstadt Luang Prabang vordringen. Im tiefen Süden des Landes ist die Kreuzfahrerroute zwischen Pakse und Siphandone an der kambodschanischen Grenze von besonderem Reiz. Als wichtigste Landroute gilt die Strecke zwischen der Hauptstadt Vientiane und Luang Prabang, wobei sich ein Zwischenstopp in der illustren Traveller-Hochburg Vang Vieng empfiehlt.
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