Ausflug - Vogelwelten Kambodschas

Ausflug - Vogelwelten Kambodschas
Kambodscha
6 Tage / 5 Nächte
Siem Reap


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Besonderheiten dieser Reise
  • 6-tägiger Ausflug zu Naturschutzgebieten rund um Siem Reap 
  • Elektrofahrradtour zu den Tempelanlagen von Angkor
  • kleine Dschungelwanderung zu einem Wasserfall
  • Bootsfahrt und Besuch einer Vogelbeobachtungsstation
  • tägliche Abreise & keine Mindestteilnehmerzahl
 
Eine ideale Kombination aus kulturhistorischen Sehenswürdigkeiten und faszinierenden Naturerlebnissen verspricht dieser sechstägige Reiseverlauf. Er verbindet die Besichtigung der legendären Tempelanlagen von Angkor mit spannenden Erkundungstouren durch die Vogelschutzgebiete der Region – garniert mit erlebnisreichen Schiffspassagen über den Tonle Sap, dem größten Süßwasser-See Südostasiens.

Tag 01: Siem Reap
Nach der Ankunft in Siem Reap erfolgt die Abholung durch einen Reiseführer, der den Transfer zum reservierten Hotel begleitet. Die Provinzhauptstadt fungiert als Ausgangspunkt für die Erkundung der sagenhaften Tempel von Angkor, das einst die Hauptstadt des legendären Khmer-Reichs gebildet hat. Zunächst besteht die Möglichkeit, sich im Zimmer etwas auszuruhen oder auf eigene Faust zu den buddhistischen Heiligtümern und bunten Märkten der Stadt zu spazieren. Um einen ersten Eindruck von Angkor zu bekommen, werden die Teilnehmer am Nachmittag mit einem landestypischen Tuk Tuk zu einem angebundenen Heißluftballon gebracht, der seine Passagiere in eine Höhe von 120 Metern aufsteigen lässt und einen fulminanten Ausblick auf die Ruinen der Heiligtümer ermöglicht. Das macht natürlich Lust auf den Besuch des Haupttempels im archäologischen Feld, der als nächstes auf dem Programm steht. Er wurde während der Herrschaft von König Suryavarman II im frühen 12. Jahrhundert erbaut. Vorbild dafür war der Tempelberg Mount Meru als „Heimat der Götter“. Die Wände im Inneren sind mit Felsbildern und Flachreliefs bzw. Motiven der hinduistischen Mythologie und der Kriege geschmückt, die der Gottkönig geführt hatte. Vor allem aber wird Angkor Wat für seine legendären Apsara-Tänzerinnen gerühmt: Mehr als 2.000 der barbusigen Himmelsbotinnen - halb Mensch und halb göttlich – schmücken das eindrucksvolle Heiligtum. Einst über 30 Jahre gebaut worden ist an diesem Heiligtum, das heute als Wahrzeichen Kambodschas die Landesflagge ziert. Das Willkommens-Abendessen ist im verheißungsvollen Restaurant Viroth vorgesehen, das seine Gäste mit authentischer Khmer-Küche zu verwöhnen pflegt. Übernachtung in Siem Reap. (A)

Tag 02: Siem Reap
Dieser Tag beginnt mit den frühen Tempeln der Roluos-Gruppe, die im 8. und 9. Jahrhundert als erster Sitz der Gottkönige von Angkor fungiert hatten. Die nach rund 15 Kilometern erreichte Anlage besteht aus den Heiligtümern Bakong, Lolei und Preah Ko. Die Umgebung aus Reis- und Zuckerrohrfeldern ist typisch für Kambodscha und kann von den Teilnehmern stilgerecht per Ochsenkarren durchstreift werden – eine wahrlich amüsante Weise, um mit der ländlichen Region und ihren freundlichen Einwohnern in Kontakt zu kommen. In einer zeitgenössischen Pagode wird ein buddhistischer Mönch eine private Segnungszeremonie durchführen, um seinen Besuchern Gesundheit, Glück und eine sichere Reise wünschen. Nach diesem Erlebnis geht es zurück in das Hotel bzw. in die Mittagspause. Am Nachmittag geht es mit einem umweltfreundlichen Elektro-Fahrzeug nach Angkor Thom. Unter der Herrschaft von Jayarvarman VII fungierte dieser Ort einst als letzte Hauptstadt des großen Khmer-Reiches. Die Ruinenstätte ist von einer 8 Meter hohen, ein perfektes Quadrat bildenden Mauer umgeben. Betreten lässt sich die Anlage zum Beispiel durch das eindrucksvolle Süd-Tor, das mit Elefanten und vier gigantischen Gesichtern verziert ist. Auf jeder Seite des Eingangpfads findet sich eine Reihe von 54 Göttern und Dämonen, die die heilige Schlange Naga halten. Von hier geht es weiter zum Bayon-Tempel, der sich exakt im Mittelpunkt der ehemaligen Stadt erhebt. Das Meisterwerk aus dem 12. Jahrhundert wird für seine 54 Türme mit den rätselhaften Gesichtern gerühmt, die die 54 Provinzen des Khmer-Reiches symbolisieren sollten. Zu den wichtigsten Stationen der Erkundungstour zählen die „Terrasse der Elefanten“ und die „Terrasse des Lepra-Königs“, die mit aufwändig gestalteten Flachreliefs bezaubern. Ein weiterer Höhepunkt steht mit dem Besuch von Ta Prohm auf dem Programm – zwischen der Mitte des 12. und dem Ende des 13. Jahrhunderts erbaut als berühmtester Tempel. Als dieses Heiligtum im Dschungel wiederentdeckt wurde, war es im Originalzustand belassen worden – das heißt, im festen Griff von imposanten Urwaldriesen und wuchernden Kletterpflanzen. Das macht dieses Bauwerk zu einem der meist fotografierten Tempelruinen von Angkor sowie zu einem der wichtigsten Schauplätze in dem mit Angelina Jolie verfilmten Lara Croft-Streifen „Tomb Raider“. Zum Abschluss steht ein Besuch von Banteay Kdei auf dem Programm – einem buddhistischen Kloster aus dem spätem 12. Jahrhundert sowie von Srah Srang, das einst als Wasserbecken für rituelle Waschungen gedient hat. Übernachtung in Siem Reap. (F)

Tag 03: Siem Reap – Ang Trapaeng Thmor – Siem Reap
Das Programm beginnt mit einem Besuch des Sam Veasna-Zentrums in Siem Reap. Es wurde gegründet, um den Artenschutz in Kambodscha zu fördern und hat in enger Zusammenarbeit mit Dorfgemeinschaften ein Programm zur Vogelbeobachtung ins Leben gerufen. Das Konzept bietet Besuchern die einzigartige Möglichkeit, einheimische Tiere in freier Natur zu beobachten ohne ihren angestammten Lebensraum zu stören. Später geht es weiter nach Ang Trapaeng Thmor – einem geschützten, rund 2,5 Stunden von Siem Reap entfernten Feuchtgebiet, durch das ein fachkundiger Reiseleiter führt. Die Strukturen gehen auf die Pol Pot-Zeit zurück bzw. Bestrebungen, diese Region kontrolliert zu bewässern. Umgeben von weitläufigen Reisfeldern ist sie Heimat einer großen Vielfalt an Wasservögeln. In der Trockenzeit von Februar bis Mai lassen sich hier über 300 Saruskraniche erspähen. Insgesamt sind es – davon gelten 18 als bedroht – um die 200 Vogelarten, die in diesem Gebiet leben und brüten. Zudem zählt Ang Trapaeng Thmor zu den Revieren, in denen sich Leierhirsche beobachten lassen. Das Mittagessen ist als Picknick im Grünen geplant, am späten Nachmittag geht es zurück nach Siem Reap. Übernachtung in Siem Reap. (F,M)

Tag 04: Siem Reap
Nach dem Frühstück starten die Teilnehmer zu einem Besuch des Tempels Banteay Srei, der als Juwel von Angkor gilt. Die zwischen dem 11. und 13. Jahrhundert erbaute, sogenannte „Zitadelle der Frauen” zählt zu den am besten erhaltenen Tempeln Kambodschas und als einziger, der aus rosafarbenem Sandstein erbaut worden ist. Das Heiligtum zeigt feinste Elemente klassischer Khmer-Kunst, wie sie sich besonders in den herrlichen Flachreliefs mit dem Hindugott Shiva darstellt. Später wird ein Zwischenstopp am Banteay Samré eingelegt. Dieser Tempel erhebt sich am östlichem Rande des Angkor-Komplexes und ähnelt Angkor Wat mit seinem Turm in Lotusblüten-Form. Das Heiligtum wurde zu Zeiten der besten Khmer Architektur errichtet und präsentiert sich in einem fast perfekten Zustand. Dann geht es weiter in Richtung Norden nach Kbal Spean, das – etwas 36 Kilometer von Siem Reap gelegen – zu den frühesten Hindu-Pilgerstätten Kambodschas gehört. Eine rund drei Kilometer lange, leicht zu bewältigende Wanderung führt leicht aufwärts durch den dichten Regenwald und belohnt mit exzellenten Ausblicken auf die Ebene und die Kulen-Berge. Oben angekommen, überrascht das felsige Bett des „Flusses der 1000 Linga“ mit bemerkenswerten Steinmetzarbeiten von Hindu-Gottheiten, Tieren und anderen Symbolen. In den Monaten der Regenzeit können die Teilnehmer ein erfrischendes Bad unter dem Wasserfall genießen – wie es auch bei einheimischen Familien beliebt ist. Nach dem Abstieg wird das Mittagessen in einem örtlichen Lokal eingenommen. Anschließend steht ein Besuch des „Angkor Centre of Conservation of Biodiversity“ auf dem Programm. Es fungiert als erstes Naturschutzzentrum Kambodschas und engagiert sich in der Rettung, Rehabilitation, Zucht und Auswilderung bedrohter Tierarten. Die Mitarbeiter bemühen sich, das Umweltbewusstsein von Dorfgemeinschaften zu steigern und ihnen die nachhaltige Nutzung natürlicher Ressourcen zu lehren. Bei einem Rundgang sind Gehege mit gefährdeten Arten und ein Bienenzuchtprojekt zu sehen. Auf dem Rückweg ist ein Rundgang durch das Landminen-Museum geplant, das das Bewusstsein für diese unglückselige, tödliche Waffe schärfen soll. Als Gründer der Ausstellung war Mr. Aki Ra zu Zeiten des Pol Pot-Regimes ein Kindersoldat, heute arbeitet er als Minenräumer. Das Museum betreut auch ein Rettungszentrum für Kinder, die durch Landminen Körperteile verloren haben. Sie werden von den Straßen Phnom Penhs geholt, wenn sie dort aus den verarmten ländlichen Gemeinden eintreffen. Bevor Siem Reap erreicht wird, gibt es noch einen lohnenden Zwischenstopp am bei Pre Rup – und zwar genau zur richtigen Tageszeit, um den pyramidenförmigen, von Reisfeldern umrahmten Tempel im stimmungsvollen Licht der Dämmerung genießen zu können. Übernachtung in Siem Reap. (F,M)

Tag 05: Siem Reap – Prek Toal – Siem Reap
Für den heutigen Tag ist eine erlebnisreiche Schiffstour geplant, die zu dem rund 31.300 Hektar großen Naturschutzgebiet Prek Toal führt. Die Region ist Lebensraum von etlichen Wasservögeln wie Störchen, Reihern, Kormoranen, Pelikanen und natürlich auch Seeadlern. Aufschluss darüber gibt eine fachkundig geleitete Entdeckungstour, aber natürlich auch ein Besuch der „Prek Toal Enviromental Research Station“ (Umweltforschungsstation). Der jeweils rund drei Stunden lange Hin- und Rückweg zu/von diesem faszinierenden Biosphären-Gebiet erfolgt über den legendären Tonle Sap. Der größte Süßwassersee Südostasiens basiert auf einem außergewöhnlichen Wassersystem: Während der Regenzeit kann er sich auf das Vierfache ausdehnen. Denn das Gewässer dient als Aufnahmebecken für die überschüssigen Wasserfluten des Mekong und lässt diese nach dem Ende der Monsunzeit allmählich wieder zurück fließen. Somit werden die Wiesen und Wälder in der Uferregion des Tonle Sap regelmäßig überflutet, was ein außerordentlich reichhaltiges Ökosystem generiert. Der See fungiert als wichtiger Laichplatz und bringt mehr als die Hälfte aller Fische hervor, die in Kambodscha verzehrt werden. Natürlich haben sich auch die Menschen, die diese Region in auf gestelzten oder schwimmenden Häusern bewohnen, dem Rhythmus des Gewässers angepasst. Das Mittagessen wird an Bord des Schiffs serviert, die Rückkehr nach Siem Reap erfolgt am späten Nachmittag. Übernachtung in Siem Reap. (F,M)

Tag 06: Siem Reap
Bis der Transfer zum Flughafen erfolgt, verbleibt die Zeit zur freien Verfügung. (F)

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