Rundreise - Geheimnisvoller Süden

Rundreise - Geheimnisvoller Süden
Laos
4 Tage / 3 Nächte
Pakse - Bolaven Plateau - Khong Island - Pakse



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Besonderheiten dieser Reise
  • 4-tägige Reise im Süden von Laos 
  • Bolaven Plateau mit tropischen Wasserfällen & Kaffeeplantagen
  • Elefantenritt zum Berg Asa
  • tägliche Abreise & keine Mindestteilnehmer 
 
Wer den Besuch der wichtigsten laotischen Reiseziele Vientiane und Luang Prabang mit diesem vielversprechenden Reise-Baustein verbindet, wird Sehenswürdigkeiten einer ganz anderen Art erleben und einen wesentlich umfassenderen Eindruck von diesem faszinierenden Land erhalten. Vier Tage lang geht es durch den geheimnisvollen Süden von Laos bzw. zu eindrucksvollem Weltkulturerbe der UNESCO, Überbleibseln der französischen Kolonialzeit, spektakulären Naturwundern und einem der weltweit wichtigsten Anbaugebiete für Kaffee.

Tag 01: Pakse – Bolaven-Plateau – Pakse
Nach der Landung in Pakse wird der örtliche Reiseleiter den Transfer in das reservierte Hotel begleiten und anschließend einen Streifzug durch das Zentrum anbieten. Als wichtigster Ort im Süden von Laos liegt Pakse am Zusammenfluss der beiden Ströme Mekong und Sedone. Die kleine lebendige Stadt beherbergt einige Kolonialbauten und Gebäude im chinesischen Stil sowie einen riesigen Markt, auf dem frische Lebensmittel verkauft werden. Wer sie während des vietnamesischen Neujahrsfestes Tet besucht, wird überrascht sein, dass viele Geschäfte geschlossen sind – wohnen hier doch zahlreiche Menschen, deren Wurzeln im Nachbarland liegen. Zudem gilt Pakse als bester Ausgangspunkt zur Erkundung der wichtigsten Sehenswürdigkeiten in diesem Landesteil – wie dem aus der vor-angkorianischen Epoche stammenden Heiligtum Wat Phou (Vat Phou), dem Bolaven-Plateau mit seinen Kaffeeplantagen und Wasserfällen sowie einem faszinierenden Naturwunder aus 4.000 kleinen Mekong-Inseln. Der weitere Verlauf des Tages führt auf das Bolaven-Plateau, das sich über eine Weite von 10.000 Quadratkilometern erstreckt und bis zu 800 Metern Höhe erreicht. Als erstes geht es zu den Wasserfällen Tad Hang und Tad Lo sowie zum besonders eindrucksvollen Tad Suong. Später stehen die Wasserfällen Tad Yuang und Tad Fane auf dem Programm. Letzterer ergießt sich im Naturschutzgebiet Dong Hua Sao – nur 38 Kilometer von Pakse entfernt am Rand des Plateaus: Als prächtiges Schauspiel der Natur stürzt er über sagenhafte 120 Meter donnernd in eine Schlucht. Bevor es zurück nach Pakse geht, ist der Besuch einer Tee- und/oder Kaffeeplantage geplant. Die begehrten Bohnen des laotischen Kaffees werden fast ausschließlich im kühlen Klima des Bolaven-Plateaus angebaut. Dafür zuständig sind rund 20.000 Familien, die hier in insgesamt 250 Dörfern leben. Übernachtung in Pakse.

Tag 02: Pakse – Wat Phou – Elefantenritt – Khong Island 
Sobald das Frühstück eingenommen ist, erfolgt die Abfahrt nach Wat Phou. Die im Jahr 1866 von Mekong-Forscher Francis Garnier wiederentdeckten, geheimnisvollen Ruinen des „Bergtempels“ liegen nur etwa acht Kilometer von der ehemaligen Königsstadt Champasak entfernt. Aus dem 6. Jahrhundert stammend, schmiegen sie sich mit imposanten Treppen, rituellen Wasserbecken, Galerien und Reliefs an einen sanften, grünenden Hügel. Das von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärte Heiligtum wurde von den Herrschern des Khmer-Reiches erbaut – und zwar noch vor dem legendären Angkor Wat in der heutigen Provinz Siem Reap. Die Anlage wurde in drei Ebenen erschaffen: Im Mittelpunkt der untersten stehen das Baray (Wasserreservoir) und eine Promenade, als Merkmal der zweiten fungieren ein quadratischer Pavillon und Galerien mit Steinmetzarbeiten und die oberste Ebene wird vom Altar dominiert. Nach der Besichtigung der Tempelruinen geht es zurück nach Champasak. Auf der Strecke nach Ban Kiet Ngong tauchen am Wegesrand einige französische Kolonialbauten auf. Unter anderem ist ein Zwischenstopp in Ban Nong Bune geplant, wo das Mittagessen eingenommen wird – ein Dorf, das für seine herrlichen Holzschnitzereien gerühmt wird. Später beginnt in Ban Kiet Ngong ein etwa 90-minütiger Elefantenritt (zwei Personen pro Dickhäuter) durch den Wald hinauf zum legendären Berg Asa. Diese Tour wurde als gemeinnütziges Tourismusprojekt ins Leben gerufen, um den Einheimischen bei der Existenzsicherung zu helfen und mehr Umweltbewusstsein zu generieren. Nach dem Elefantenritt geht es weiter zur Insel Khong, die als größtes von insgesamt 4.000 kleinen Eilanden den Beginn der Region „Si Phan Don“ markiert. Hier dehnt sich der Mekong auf eine Breite von 14 Kilometern aus – durch zahllose Felsen und Sandbänke aufgeteilt in faszinierend sprudelnde Stromschnellen und Wasserfälle. Übernachtung auf Khong Island. (F)

Tag 03: Khong Island – Don Det – Don Khone – Si Phan Don – Pakse
Am Morgen erfolgt ein spannender Besuch der beiden Mekong-Inseln Don Det und Don Khone, die in Stung Treng – einer Nachbarprovinz zu Kambodscha – liegen. Hier gibt es keine Autos und nur wenig Elektrizität. Der nördliche Teil von Don Det, wo sich auch die Bootsanlegestelle befindet, hat sich zu einem Paradies für Rucksack-Touristen entwickelt. Im südlichen Teil und auf Don Khone hingegen herrscht noch sehr ursprüngliches Leben – zumal die Einheimischen hier noch vorwiegend vom Anbau von Kokosnüssen, Kapok (Naturfaser-Produktion) und Bambus leben.
Die beiden Inseln spielten eine wichtige Rolle in der französischen Kolonialzeit, als sie zur Verbindung von Kambodscha und Südvietnam gedient haben. Um die Wassermassen des Mekongs zu überqueren, wurden Eisenbahngleise und eine Brücke gebaut, deren Überreste sich noch heute besichtigen lassen. Außerdem geplant ist ein Besuch des Naturspektakels von Lip Hi – bestehend aus einer Gruppe atemberaubender Wasserfälle, die zwischen der Insel Don Khone und der kambodschanischen Grenze rauschen. Ihr ursprünglicher Name Tad Somphamit bedeutet auf Deutsch: Geisterfalle. Die Einheimischen verehren diese Wasserfälle, da sie glauben, dass sie als Falle für böse Geister fungieren... Nach einem Spaziergang durch von Palmen gesäumte Dörfer geht es in den südlichsten Zipfel von Laos bzw. zum eindrucksvollen Wasserfall Khone Papheng. Nahe der Grenze zu Kambodscha ist dies der einzige Teil des über 4.350 Kilometer langen Mekongs, der nicht per Boot befahrbar ist. Am Nachmittag erfolgt die Rückkehr nach Pakse. Übernachtung in Pakse. (F)

Tag 04: Pakse
Nach dem Frühstück erfolgt der Transfer zur thailändischen Grenze oder zum Flughafen. (F)

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