Rundreise - Laos Klassisch
Laos
6 Tage / 5 Nächte
Vientiane - Luang Prabang - Kuang Si Wasserfall - Pak Ou Höhlen - Kamu Lodge
- Luang Prabang
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Besonderheiten dieser Reise
- 6-tägige Rundreise zu den Höhepunkten von Laos
- Hauptstadt Ventiane & Königsstadt Luang Prabang
- Pak Ou Höhlen & Kuang Si Wasserfall
- Übernachtung im Dschungel
- tägliche Abreise & keine Mindestteilnehmerzahl
Dieser sechstägige Reisebaustein eignet sich perfekt dazu, einen umfassenden Eindruck von diesem exotischen und authentischen Land im Herzen Südostasiens zu gewinnen. Er beginnt in der Hauptstadt Vientiane und endet in der ehemaligen Königsstadt Luang Prabang, die als spirituelles Herz von Laos gilt. Der Route führt nicht nur zu den landesweit bedeutendsten Sehenswürdigkeiten, sondern auch durch besonders reizvolle Landschaften sowie direkt in die Küche eines renommierten Restaurants, in der sich die Teilnehmer an der Zubereitung leckerer, einheimischer Köstlichkeiten versuchen dürfen.
Tag 01: Vientiane
Nach der Ankunft auf dem Flughafen von Vientiane erfolgen die Begrüßung durch den Reiseleiter und der gemeinsame Transfer zum reservierten Hotel. Der erste Tag der Laos-Rundreise beginnt mit einer Besichtigungstour durch die laotische Hauptstadt. Mit rund 400.000 Einwohnern liegt sie beschaulich am Mekong und verfügt über eine Vielzahl von sehenswerten buddhistischen Tempelanlagen und bunt-belebten Märkten, die zum Bummeln und Einkaufen einladen. Der erste Anlaufpunkt der nachmittäglichen Route ist der eindrucksvolle Triumphbogen Anousavari (Patuxai) – eine laotische Version des berühmten Arc de Triomphe in Paris. Hier können die Teilnehmer zum Aussichtsbalkon hinaufsteigen, um einen herrlichen Ausblick über die Stadt zu genießen. Anschließend geht es zum gold schimmernden Wat Pha That Luang, der im 16. Jahrhundert von König Setthathirat erbaut wurde und heute als landesweit wichtigstes Heiligtum fungiert. Anschließend gilt es, eine ganz andere Spezialität von Laos zu erkunden… Wer weiß denn schon, dass in diesem kleinen Land eine der weltweit bekanntesten Kaffeesorten produziert wird…? Die Bohnen dafür gedeihen auf dem Bolaven-Plateau im tiefen Süden des Landes. Ein erfahrender Röster wird durch die Anlagen der Verarbeitung (an Wochenenden hat die Kaffeerösterei geschlossen) in Vientiane führen und alles über den Anbau, das Rösten und die idealen Mischverhältnisse erläutern. Am Ende der Besichtigungstour kann der feine Geschmack des asiatischen Kaffees natürlich auch gekostet werden. Übernachtung in Vientiane.
Hinweis: Am Wochenende hat die Kaffeerösterei geschlossen.
Tag 02: Vientiane – Luang Prabang
Sobald das Frühstück eingenommen ist, soll eine geführte Tour den versteckten Charme der “Stadt des Sandelholzes“ bzw. „Stadt des Mondes“ offenbaren. Vientiane gilt als eine der weltweit ruhigsten Hauptstädte und scheint weit weg von Trubel und Immobilienrausch der anderen asiatischen Metropolen. Der Rundgang beginnt am Wat Si Saket, der als stadtweit einziger Tempel den Angriff der Siamesen von 1828 fast unversehrt überstanden hat und von einer Mauer mit 2.000 Buddha-Statuen aus Silber und Keramik umgeben ist. Nicht weit entfernt liegt der von König Setthathirat 1565 erschaffene Tempel Ho Phra Keo, der heute als Museum genutzt wird. Hier gibt es Sammlungen mit laotischer und kambodschanischer Kunst zu bewundern. Der Rundgang führt nicht zuletzt auch zum Wat Si Muang – dem bekanntesten Tempel von Vientiane, der von den Einheimischen als Schutz der Stadtgeister betrachtet wird. Nur von außen hingegen darf der stuckverzierte Präsidentenpalast betrachtet werden, der einst als Sitz des französischen Gouverneurs gedient hat. Gegen Mittag wird der Transfer zum Flughafen erfolgen, um mit einem 40-minütigen Flug nach Luang Prabang zu gelangen, das als spirituelles Herz des Landes gilt. Ein neuer Reiseführer begleitet den Transfer zur vorgebuchten Unterkunft. Von der UNESCO 1995 als besterhaltener Ort Südostasiens zum Weltkulturerbe der Menschheit erklärt, wird das von grünenden Bergen und zwei Flüssen umrahmte Luang Prabang für seine historischen Tempelanlagen, das architektonische Erbe der französischen Kolonialzeit und seine einzigartige Atmosphäre gerühmt. Am Nachmittag geht es auf eine kurze Orientierungstour durch die ruhige, provinziell anmutende Stadt. Als letzte Etappe ist der 100 Meter hohe, über 328 Stufen zu erreichende Gipfel des Mount Phousi vorgesehen. Von hier oben lässt sich ein herrlicher Blick über den beschaulichen Ort, die beiden Flüsse und die Berge genießen – sowie mit etwas Glück auch ein farbenfroher, romantischer Sonnenuntergang. Nach dem Abstieg können die Teilnehmer einen Streifzug über den nahe gelegenen Nachtmarkt unternehmen. Jeden Abend kommen die ethnischen Minderheiten zur Hauptstraße, um ihre Handwerkkunst feilzubieten. Zusammen mit dem weichen Licht der Dämmerung entsteht eine magische Atmosphäre, in der die Souvenir- und Schnäppchenjagd als besonders verlockend erscheint. Übernachtung in Luang Prabang. (F)
Tag 03: Luang Prabang
Heute steht eine ausführliche Erkundungstour auf dem Programm. Sie beginnt mit dem ehemaligen Königspalast, der zwischen 1905 und 1909 errichtet wurde, heute als Nationalmuseum dient und eine sehenswerte Sammlung von historischen Gegenständen enthält. Danach geht es zu Fuß weiter zu dem für seine goldene Flachreliefs gerühmten Tempel Wat Mai, zum Wat Sensoukarahm mit seiner glanzvollen, goldenen Fassade und schließlich zum Wat Xieng Thong, dem am meisten geschätzten und fotografierten Heiligtum von Luang Prabang. Am Ende der Halbinsel bzw. nahe am Mekong liegend und 1560 von König Setthathirat erbaut, wurde dieser Tempel besonders kunstvoll mit schnörkeligen Schnitzereien und Mosaiken verziert. Am Nachmittag steht der Wat Visoun auf dem Programm. Nach der Zerstörung durch die 1887 aus Südchina eindringenden Black Flags, wurde das Heiligtum komplett neu erbaut. Auf dem Hof überrascht die sogenannte „Wassermelonen-Stupa“, die wie die namensgebende Frucht geformt ist. Das Traditional Arts & Ethnology Centre (montags geschlossen) indes bietet einen eindrucksvollen Überblick über die riesige Vielfalt der ethnischen Minderheiten von Laos. Dazu gehören traditionelle Gewänder, Werkzeuge und weitere aufschlussreiche Ausstellungsstücke, aber natürlich auch zahlreiche Texttafeln mit Beschreibungen und Geschichten. Wenn der Tag sich dem Ende neigt, wird der Mekong überquert. Der Streifzug zum gegenüberliegenden Ufer führt zum Tempel Wat Chom Pet, der auf einem Hügel thront und einen bestechenden Blick auf Luang Prabang ermöglicht. Natürlich soll von hier oben auch der Sonnenuntergang genossen werden. Übernachtung in Luang Prabang. (F)
Tag 04: Luang Prabang – Kuang Si-Wasserfälle
Auch wenn das frühe Aufstehen gegen 5.30 Uhr schwer fallen mag, sollte das vielleicht wichtigste Erlebnis von Luang Prabang keinesfalls verpasst werden: Im Morgengrauen lassen sich lange Schlangen orangefarben gewandeter Mönche beobachten, die ihre Klöster verlassen, um die Essensgaben der Einheimischen einzusammeln. Der allmorgendliche Almosengang ist eine äußerst wichtige Aktivität eines Mönches. Nach dem Frühstück geht es zu den paradiesischen Fluten der Kuang Si-Wasserfälle, die 32 Kilometer von Luang Prabang entfernt liegen. Sie rauschen über mehrere Ebenen einer Kalksteinformation und lassen eine Reihe von türkisfarbenen, schimmernden Schwimmbecken entstehen, die sich an heißen Tagen – umgeben von dichtem Dschungelgrün – als perfekte Abkühlung anbieten (zum Baden sollte ein Sarong angelegt werden). Alternativ oder zusätzlich lassen sich entlang naturnaher Pfade angenehme Spaziergänge unternehmen. Unterwegs eröffnet sich die Möglichkeit, im kleinen Dorf einer ethnischen Minderheit einzukehren, um mehr über die Lebensweise und traditionellen Bräuche dieser Menschen zu erfahren. Am späten Nachmittag sollen die Teilnehmer in die Geheimnisse der köstlichen, laotischen Küche eingeweiht werden: Ein Kochkursus im „Tamnak Laos“ – einem der berühmtesten Restaurants von Luang Prabangs – ist angesagt. Die erfahrenen Köche werden vorführen, wie authentische Gerichte zuzubereiten sind, wobei zwischen drei persönlich zuzubereitenden Speisen gewählt werden kann. Als Belohnung für die Mühen dürfen diese natürlich auch verzehrt werden. Darüber hinaus darf ein Kochbuch mit nach Hause genommen werden, das dazu dienen soll, auch die Familie und Freunde in der Heimat mit den neu erworbenen Kochkünsten zu erbauen. Übernachtung in Luang Prabang. (F,A)
Tag 05: Luang Prabang – Pak Ou – Kamu Lodge
Sobald das Frühstück eingenommen ist, geht es an Bord eines Boots, das seine Passagiere von Luang Prabang über den Mekong zur Kamu Lodge bringen wird. Unterbrochen wird die Fahrt von einem Zwischenstopp an den Höhlen von Pak Ou (Tam Ting). Die beiden Labyrinthe dienen als bedeutende Pilgerstätten und liegen in steil aufragenden Kalksteinfelsen. Sie beherbergen tausende Buddha-Figuren aus Metall oder Holz, die teilweise sogar bis zu 300 Jahre alt sein sollen. Die Statuen haben ganz unterschiedliche Größen – von wenigen Zentimetern bis hin zu echter Lebensgröße. Nach einer weiteren Stunde Bootsfahrt wird die Kamu Lodge erreicht, wo als erstes das Mittagessen vorgesehen ist. Diese rustikal-romantische Unterkunft umfasst 20 zeltähnliche Hütten aus Leinen und Stroh, so dass sie sich bestens dem örtlichen Baustil und der Natur einfügen. Jedes Zimmer ist mit Möbeln aus Holz und Bambus sowie einem integrierten Bad ausgestattet. Warmwasser und Strom werden mithilfe von Solarenergie erzeugt. Natürlich ist auch das Abendessen in dieser urgemütlichen Unterkunft geplant. Am Nachmittag besteht die Möglichkeit zu verschiedenen, verlockenden Aktivitäten. Dazu zählen Spaziergänge durch den Dschungel, um Pflanzen mit medizinischer Wirkung zu suchen, der Besuch von Wasserfällen oder das Pflanzen und Ernten von Reis in den benachbarten Feldern. Zwischen Januar und Juni ist es sogar möglich, im Mekong nach Gold zu suchen. Natürlich kann man sich auch einfach nur in traditionellen Methoden des Fischfangs üben, wobei die Ausbeute als Abendessen verspeist werden darf. Übernachtung in der Lodge. (F,M,A)
Tag 06: Kamu Lodge – Luang Prabang
Der Morgen des heutigen Tages steht zur freien Verfügung, um ein gemächliches Frühstück zu genießen und in der schönen Umgebung der Kamu Lodge zu entspannen. Später erfolgt die Einschiffung, um per Boot den Mekong hinunter bzw. zurück nach Luang Prabang zu gelangen, das um die Mittagszeit erreicht wird. (F)